Potsdam-Kunduz 2011

POTSDAM-KUNDUZ
DOKUMENTARTHEATER VON CLEMENS BECHTEL
HANS-OTTO-THEATER POTSDAM
AB 12.01.2011
REGIE: CLEMENS BECHTEL I BÜHNE UND KOSTÜM: TILL KUHNERT
DRAMATURGIE: UTE SCHARFENBERG

VORSTELLUNGEN AM 12./13./27. und 29. JANUAR 2011
AM 18. /19. FEBRUAR 2011

(Staatssicherheiten von Clemens Bechtel am 11. Februar 2011)

http://www.hansottotheater.de/schauspiel/premieren/potsdam-kundus.htm

es spielen:

Friedemann Eckert, Christoph Hohmann, Nele Jung, Marcus Kaloff, Michael Schrodt, Friederike Walke, Terishkova Obaid

Seit 2001/2002 engagiert sich die Bundesrepublik als Teil einer internationalen Staatengemeinschaft in Afghanistan. Die Bundeswehr befindet sich in Afghanistan im Auslandseinsatz und wird in den seit mehr als zehn Jahren anhaltenden Konflikt zwischen Taliban und anderen bewaffneten Gruppen auf der einen Seite und westlichen und afghanischen Truppen auf der anderen Seite verwickelt.

Vor den Toren Potsdams, in Geltow, hat das Einsatzführungskommando der Bundeswehr seinen Sitz. Von hier aus wird auch der Einsatz in Afghanistan koordiniert. Nach einer zunehmenden Zahl tödlicher Anschläge gegen Bundeswehrsoldaten, spätestens aber seit der Bombardierung zweier Tanklastzüge bei Kundus auf deutschen Befehl am 4. September 2009, wird hierzulande die Situation in Afghanistan als »Krieg« diskutiert. In dieser Diskussion kommen auch die unterschiedlichen Perspektiven von Wahrnehmung und Entscheidung vor Ort und in Deutschland zum Ausdruck. Die Fragen, die sich aus dem Konflikt, besser: den Konflikten, in Afghanistan ergeben, stehen symptomatisch für eine Vielzahl von Fragen, die sich auch künftig im Zusammenhang mit Konflikten in einer globalisierten Welt stellen werden.

Das Afghanistan-Engagement der Bundesrepublik hat neben dem militärischen eine Reihe weiterer Aspekte. Dazu zählen die Aufgaben des Staatsaufbaus, der humanitären und der Entwicklungshilfe. Dazu zählen auch die Positionen des öffentlichen Diskurses hierzulande und natürlich die Blickwinkel ganz persönlicher Erfahrung.

Auf der Grundlage von Recherchen und Gesprächen mit Partnern aus verschiedenen Feldern der deutschen Gesellschaft wird der Theaterabend die Facetten des deutschen Afghanistan-Engagements von der Petersberger Konferenz 2001 bis heute aus vielen Perspektiven und in vielen Stimmen betrachten. Auf der Bühne stehen in diesem Uraufführungs-Projekt Akteure aus authentischen Umfeldern und Schauspieler.

Posted: Dezember 13th, 2010
Categories: alle Genre, alle Regisseure, alle Theater, Clemens Bechtel, Hans Otto Theater Potsdam, Kostüm, Schauspiel
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sein oder nicht sein 2010

SEIN ODER NICHT SEIN
SCHAUSPIEL NACH DEM FILM VON ERNST LUBITSCH
LANDESTHEATER COBURG
AB 10.12.2010
REGIE: TOBIAS MATERNA | BÜHNE UND KOSTÜM: TILL KUHNERT
DRAMARTURGIE: GEORG MELLERT | FOTO: JULIE KNOTH / MARGARETA GULICH

es spielen:

Niklaus Scheibli, Ines Lutz, Helmut Jakobi, Vivian Frey, Sönke Schnitzer, Thomas Straus, Kathrin Molsberger, Frederik Leberle, Stephan Mertl, Nils Liebscher, Sebastian Pass, Statisterie des Landestheaters

es war einmal… 2010

ES WAR EINMAL…
BALLETTABEND ZU MUSIK VON FAZIL SAY,  J. OFFENBACH, U.A.
STAATSTHEATER WIESBADEN

AB 13.02.10
CHREOGRAPHIE: YOKI MORI, MIRKO GUIDO, STEPHAN THOSS
BÜHNE : TILL KUHNERT | KOSTÜME: CARMEN SALOMON | FOTOS: MARTIN KAUFHOLD

Presse:

Ein begeistertes Publikum, das außerordentlich viel Applaus spendet. Getanzt wird fulminant, witzig und anspielungsreich bis in die Fingerspitzen, die Spitzenschuhe und vor allem in der Mimik, köstlich etwa die Flunsch des Sterntaler-Mädchen, das immer zu spät kommt, wenn gerade mal wieder Gold vom Himmel regnet.Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.02.2010

Der Mix ist wild, frech, witzig. Zur Musik von Jacques Offenbach wirbelt das Märchenvolk über die Bühne. Es wird wunderbar getanzt, sogar Schuhplattler und Cancan. Bunt, einfallsreich und bildersatt. Wertung: Sehr gutBild Zeitung, 16.02.2010

Drei Choreografen, drei Arbeiten, die sich dramaturgisch steigern, und zwar in eine ungeahnte Komik. Stephan Thoss inszeniert hier erzählerisches Tanztheater mit poppigen Requisiten, schrillen Kostümen – figurativ, konkret. Abstrakt ist das nicht, sondern lustig. Die Arbeiten der beiden Wiesbadener Tänzer bereiten den Boden für diese Art von Humor, indem sie sich mit zwei anderen Aspekten von Märchen auseinander setzen: Yuki Mori beschäftigt sich tänzerisch mit dem Gedanken vom Eintauchen und Versinken in dunkle Märchenwelten und schafft einen mystischen, schwarzen Raum, der zerschnitten wird von den raumgreifenden Bewegungen einer weißen Tänzerin. Mirko Guido greift die Idee des Märchen Erzählens auf – mit der typischen Großmutter, die sich hier allerdings recht renitent ihrer Rolle als Geschichten erzählender Oma widersetzt. Im Zentrum steht bei Thoss die poetische Ausdruckskraft des Körpers, nicht die sportliche. ‚Es war einmal…‘ ist darum sicherlich auch denen zugänglich, denen Ballett immer ein bisschen zu streng daherkommt.Deutschland-Radio Kultur, 15.02.2010

Auf Till Kuhnerts Bühne mit Brunnen, schiefem Schloss und halbversunkener Riesenkrone tanzt das Ensemble rasant und mit Lust an Detail und Theatralik, passend zu Jacques Offenbachs walzergesättigter Ballettpantomime aus dem Off.Wiesbadener Kurier / Tagblatt, 15.02.2010

Das ist nicht ernst genommen, das ist ein vergnügliches mit dem Pfund der Märchen wuchern, mit den Kostümen, den Storys, den Charakteren der Figuren – das ist wirklich Tempo im dritten Teil. Fast wie im Trickfilm, der in einer Komprimierung von allem, was man so an Märchenstoffen kennt, die Assoziationen des Publikums fordert und herausfordert zu identifizieren, wer ist was. Thoss spielt in seinem Teil seine komische Ader aus. Die ersten beiden Teile sind poetischer, langsamer, wenn auch nicht ohne Humor. Yuki Mori (1. Teil) ist der reflektierteste, meditierendste, ernsthafteste. Ein ganz rätselhaftes Ding – sehr poetisch, sehr leise. Und der 2. Part dann von Mirko Guido leitet über, da wird’s schon humorvoll. Und im 2. Bild sehr, sehr anrührend zur Musik von Satie, sehr sanft, sehr phantasievoll. Da geht man wieder auf Reisen im Kopf.HR2 –Kultur, Mikado Frühkritik, 15.02.2010

Mori skizziert eine mystische Welt. Liebe, Hass, Eifersucht, aber auch Versöhnung treiben die Menschen, (…) die sich auf der Suche nach Identität finden und verlieren und sich einer magischen Lichtgestalt beugen. Eine Choreografie, die eindrucksvoll in eine finstere Welt führt. Den Kontrapunkt setzt Mirko Guidos thematisch anschließende Arbeit, die konsequent die vorgeschichtliche Märchenwelt verlässt. Die Choreografie lebt in erster Linie von der Groteske. Umwerfend rasante Arrangements und der immer wieder verblüffende Einsatz schwarzer beweglicher Wände gaukeln Zauberei vor. Ballett-Chef Stephan Thoss krönt den Abend mit einer köstlichen Märchenparade. Eine Megashow der Turbulenzen, tänzerisch höchst fantasievoll, zu Musik von Offenbach und Sumera bis ins Detail effektvoll und präzise umgesetzt.Frankfurter Neue Presse, 17.02.2010

Yuki Mori zeigt die Eröffnung zu klirrender, vibrierender Musik von Fazil Say. Die dunkle Welt mit ihren gleißenden Lichtzeichen soll den Urgrund der Märchen markieren. Man kann es aber auch einfach als faszinierendes Nachtstück nehmen, in dem mit explosiver Präzision getanzt wird.Darmstädter Echo, 18.02.2010

Der Wiesbadener Choreograph Stephan Thoss schickt das komplette Märchenpersonal der Brüder Grimm auf die Bühne. Prinzen, Hexe und auch den Froschkönig. Wie ein bunter Comic kommen diese Szenen daher, schrill, bunt, sehr komisch.Hessenschau, 14.02.2010

Thoss entwarf ein mit Witz und Situationskomik ausgestattetes Märchenland, dessen talentierte Bewohner mit präzisen, perfekten Dreh- und Springfiguren brillieren und nach eleganter Hof-Polonaise mit zauberhaften Pas de deux und Soli, wechselnden Ensembles und sogar Spitzentanz das Publikum begeisterten. Zum Schluss gab’s eine große Fete, auf der alle bis zum Umfallen außer Rand und Band gerieten. Dann schneller Lichtwechsel und blitzartige Erstarrung zum gefrorenen Bild. Und wenn sie nicht gestorben sind…Giessener Allgemeine, Alsfelder Allgemeine, Wetterauer Zeitung, www.anstoss-gw.de, 22.02.2010

Posted: November 14th, 2010
Categories: alle Genre, alle Regisseure, alle Theater, Oper, Staatstheater Wiesbaden, Stephan Thoss, Tanz, Yoki Mori
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Offenen Zweierbeziehung 2009

OFFENE ZWEIERBEZIEHUNG
SCHAUSPIEL VON FRANKA RAMEN UND DARIO FO
STAATSTHEATER WIESBADEN
AB 27.09.2009
REGIE: TOBIAS MATERNA | DRAMATURGIE: ANIKA BARDOS
BÜHNE UND KOSTÜM : TILL KUHNERT

Trailer zu Offenen Zweierbeziehung

es spielen: Wolfgang Böhm und Franziska Werner

Presse:

Der Regisseur und seine beiden Darsteller setzen auf das pralle Schauspielertheater mit all seinen Facetten. Diesem Anspruch genügt Wolfgang Böhm in vollem Umfang – vor allem wenn es einmal leise wird, hat er seine stärksten Momente. Auf der [Bühne] ist immer jede Menge los: Den Wortkaskaden der Protagonisten entsprechen die Feuerwerksraketen, die Materna mit seinen Einfällen abfeuert: Gesangseinlagen und Videoeinspielungen, immer wieder öffnen sich zwei Kisten auf der Spielfläche und lassen Überraschendes frei. Der Klamauk hat Methode: Denn bei aller Ernsthaftigkeit des Stoffes einer kaputten Beziehung in einer ungerechten Gesellschaft sind wir – und da ist der Regisseur ganz nah am Konzept der beiden Autoren – im Spiel, im Theater. Großer Beifall am Schluss für einen Theaterabend, der das Zeug zum Kult hat.Wiesbadener Kurier/ Wiesbadener Tagblatt, 29.09.2009

Das erste und letzte Wort hat [Franziska Werner] sie. Als Erzählerin schaltet sie frei mit Zeit, Raum, Auftritten und lässt die Realität sogar im Zeitraffer zurücklaufen, um sie nochmal anders durchzuspielen. Der Rest in Sachen täglicher Beziehungswahnsinn ist: rasende Wortwechsel, komische Aus-der-Rolle-Treten, ein Anti-Anmach-Video für Pärchenclubs, Parodien auf unser aller Körpersprache und sonstige Macken. Was bleibt, ist ein Loblied auf die Mutter aller Reproduktionsmittel: die Frau.Frankfurter Neue Presse, 29.09.2009

In dieser ‚Offenen Zweierbeziehung‘ verwandelt sich das Drama zur Farce, mutiert die Tragödie der Strindberg-Ehe zur fröhlichen Clownerie. Tobias Maternas Wiesbadener Inszenierung gibt dem Affen reichlich Zucker. In dem hölzernen Gitterkasten, den Till Kuhnert auf die Bühne der Wartburg gesetzt hat, brillieren Franziska Werner und Wolfgang Böhm als Erzkomödianten, denen man eine knappe Stunde lang nicht anmerkt, dass hinter dem Geblödel die harte Arbeit des perfekten Slapstick-Timings steckt. In Renate Chotjewitz-Häfners sehr frei übersetzter deutscher Fassung werden zudem Songs eingestreut, mal live, mal mit Playback gesungen. Der perfekt und routiniert abgespulte Spaß hat das Zeug zum Kassenschlager.Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.09.2009

Irre Komisch. Man kommt aus dem Lachen nicht mehr raus. Das Stück von Franca Rame und Dario Fo aus den 80ern hat in der Wartburg, turbulent intelligent inszeniert von Tobias Materna, nichts von seiner Frische verloren. Sie fetzen sich, zerdeppern Geschirr, knallen Türen ins Gesicht bis Blut fließt. Zur Freude des begeisterten Publikums. Dass dieser kurzweilige Abend zum ungetrübten Theatervergnügen wird, liegt vor allem an den beiden überwältigenden Schauspielern. Franziska Werner und Wolfgang Böhm sind fantastisch, schlagkräftig, hinreißend witzig, ungeheuer präsent. Die reine Wonne. Wertung: TOLLBild, 30.09.2009

Es ist ein Tollhaus, aber nicht aus dem Stegreif, sondern aus dem Vergnügen an einem perfekt gestalteten Ablauf gebaut. Regisseur Tobias Materna führt seine Darsteller wie durch eine Choreografie. Jede Handbewegung erreicht etwas und wenn es nur der nächste Galgenstrick ist. Jeder Blick ist pure Komödie, reinste Unschuld, schönste Rechthaberei. [Franziska] Werner und [Wolfgang] Böhm müssen ihren Spaß haben, aber er kann nicht so groß sein, wie der auf der Zuschauertribüne.Frankfurter Rundschau, 01.10.2009

Dazwischen (…) 75 Minuten Rosenkrieg vom Feinsten. Von unterschwelligen Vorwürfen über offene Feindschaft bis hin zu Handgreiflichkeiten reicht die Palette, die Antonia und ihr Mann in dem riesigen Laufstall (Bühne Till Kuhnert) zum Besten geben. Ein Kampf der Giganten. Ein Feuerwerk an Slapstick-Einlagen, das vom ersten Moment an zündet. Regisseur Tobias Materna hat nicht lange herumprobiert. Sondern diesen Klassiker ein bisschen auf Zeitgeist gebürstet und einfach auf seinen zeitlosen Gehalt vertraut. Er hat gut daran getan. Was aber dieses intensive Zwei-Personen-Stück zu einem echten Hingucker macht, sind die Schauspieler Franziska Werner und Wolfgang Böhm, die in ihren Rollen mehr als aufgehen. Manchmal schon hart an der Grenze zum Boulevard scheppern sie auf der Straße zwischen Komik und Satire entlang. Und verlieren auch die leisen Momente nicht aus den Augen.Main-Echo, 10.10.2009

Prinz von Homburg 2009

PRINZ VON HOMBURG
SCHAUSPIEL VON HEINRICH VON KLEIST
THEATER GERA / ALTENBURG
AB 24.10.2009
REGIE: CLEMENS BECHTEL | DRAMATURGIE: ANNA SOPHIE KÖNIG
BÜHNE UND KOSTÜM : TILL KUHNERT

es spielen:

Matthias Ransberger, Peter Prautsch, Vanessa Rose, David Lukowczyk

Lollipop 2 2009

LOLLIPOP 2
LIEDERABEND 70 UND 80ER JAHRE
THEATER ZWICKAU

AB 07.02.09
REGIE: MATHIAS STRAUB | MUSIKISCHE LEITUNG: RUDOLF HILD
CHOREOGRAPHIE: GABRIELE TRIEMS| DRAMATURGIE: ANNELEN HASSELWANDER
BÜHNE : TILL KUHNERT | KOSTÜM : CAROLA VOLLES
VIDEO: JULIA KUHNERT

es spielen:

Marie-Louise von Gottberg, Sandrine Guiraud, Ute Menzel, Gabriele Triems, Maximilian Nowka, Marcus Sandmann, Egbert Soutschek, Harry Walter

vom Enden der Dinge 2008

VOM ENDEN DER DINGE
TANZABEND VON FELIX LANDERER
COMEDIA FUTURA IN DER EISFABRIK HANNOVER

AB 30. 05. 2008
CHOREOGRAPHIE: FELIX LANDERER | DRAMATURGIE: PETER PIONTEK
BÜHNE: TILL KUHNERT | KOSTÜM: SABINE MECH

Trailer zu vom Enden der Dinge

es tanzen: Henrik Kaalund, Armando Morais, Anja Spitzer, Katharina Wunderlich

Wie schnell ändern sich Gefühle? Was bewirken Nostalgie, Wehmut und Reue, und wann ist ein Gefühl durchlebt? Warum scheint das Glück so flüchtig und Trauer zeitlich so unbegrenzt? Was bedeutet Ewigkeit und sich verewigen wollen? Wieso träumen wir von der Unendlichkeit, zum Beispiel von der ewigen Liebe? In welchen Momenten wünschen wir uns die Zeit anhalten zu können? Und warum zerrinnen uns diese Momente, sobald wir versuchen sie festzuhalten? Wenn alles vergänglich ist, sind wir dann nicht aufgefordert, so intensiv wie möglich im hier und jetzt zu leben? Oder anders gefragt: Wie lebt es sich mit dem Tod vor Augen? Was verändert sich, wenn die uns verbleibende Zeit greifbar und konkret wird?

„Vom Enden der Dinge“ bewegt sich zwischen diesen Fragen und versucht gefühlte Zeitlosigkeit mit dem kontinuierlichen Prozess des Vergehens zu kontrastieren.

Physiotherarie Tenenberg 2008

RAUMGESTALTUNG
PHYSIOZONE TENENBERG
BERLIN SCHLOSSSTRASSE

AB APRIL 2008
ENTWURF, AUSFÜHRUNGSPLANUNG UND BAULEITUNG: TILL KUHNERT

Posted: November 12th, 2010
Categories: alle Genre, alle Projekte, Innenarchitektur, Physiotherapie Tenenberg Berlin
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die Probe 2008

DIE PROBE
SCHAUSPIEL VON LUKAS BÄRFUSS
STAATSTHEATER WIESBADEN

AB 11.01.08
REGIE: TOBIAS MATERNA | DRAMATURGIE: DAGMAR BORMANN
BÜHNE UND KOSTÜM : TILL KUHNERT | MUSIK: TIMO WILLECKE | FOTO: LENA OBST

es spielen:  Sebastian Muskalla, Franz Nagler, Wolfgang Böhm, Katalyn Bohn, Gabriele Köstler

Physiotherapie Aichach 2008

RAUMGESTALTUNG
PHYSIOTHERAPIE AICHACH
TRESEN / WARTEBEREICH/BEHANDLUNGEN

AB 11.01.08
ENTWURF : TILL KUHNERT | ASTRID PANKRATH
AUSFÜHRUNG: SCHREINEREI WEICHENBERGER

Posted: November 9th, 2010
Categories: Aichach Tresen, alle Genre, alle Projekte, Innenarchitektur
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Up to 70 cm 2007

UP TO 70 CM
TANZABEND VON FELIX LANDERER
COMEDIA FUTURA IN DER EISFABRIK HANNOVER

AB 30. 06. 2007
CHOREOGRAPHIE: FELIX LANDERER | DRAMATURGIE: PETER PIONTEK
BÜHNE: TILL KUHNERT | MUSIK: JAN MÜLLER

Trailer zu up to 70 cm

es tanzen: Henrik Kaalund, Armando Morais, Anja Spitzer, Katharina Wunderlich

“Don’t stand so close to me”, sang The Police einst. Und genau darum gehts in ‚UP TO 70 CM‘: Kann man den Raum einer anderen Person betreten, wann wird uns Nähe unangenehm, wann wird sie unerträglich? Und wie erkennt man seine Grenzen und die anderer?

Felix Landerers Choreografie befaßt sich mit undefinierten persönlichen Grenzen und kulturell verankerten Intimsphären, deren Einhaltung, Ausdehnung und Verletzung. Sie handelt von zuviel Nähe, von Freiräumen, von menschlichen Verhaltensmustern und Befindlichkeiten, die sich daraus ergeben.

Vier Tänzer, Live-Musik, ein paar Tische und Projektionen genügen Felix Landerer für sein exemplarisches Stück über das menschliche Miteinander

Mindlfinger Goldquell 2007

MINDLFINGERGOLDQUELL
SCHAUSPIEL VON CHRISTOPH NUSSBAUMEDER
LANDESTHEATER TÜBINGEN
AB 04.05.07
REGIE: CLEMENS BECHTEL | BÜHNE : TILL KUHNERT
KOSTÜM: VESNA HILTMANN | FOTO: PATRIK PFEIFFER

es spielen: Daniela Keckeis, Gunnar Kolb, Johannes Lehmann, Katja Bramm, Leif Stawski, Marius Marx, Udo Rau, Wenzel Banneyer

Lettra Set für TV-Sender 2007

SETDESIGNS FÜR
LETTRA DER LITERATURSENDER
SENDUNG: NEUE SEITEN / POP UND POESIE

AB 25.11.2007
SETDESING : TILL KUHNERT | PRODUKTION: ISABELL VON FORSTER

Posted: November 8th, 2010
Categories: alle Genre, lettra pop und poesie / neue seiten, Set Design
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Lettra Livesendung 2007

SETDESIGNS FÜR
LETTRA DER LITERATURSENDER
SENDUNG: LIVE SENDUNG
AB 25.11.2007
SETDESING : TILL KUHNERT | PRODUKTION: ISABELL VON FORSTER

Posted: November 8th, 2010
Categories: alle Genre, lettra liveset, Set Design
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die Leiden des jungen Werthers 2006

DIE LEIDEN DES JUNGEN WERTHERS
SCHAUSPIEL NACH DEM BRIEFROMAN VON JOHANN WOLFGANG GOETHE
STAATSTHEATER WIESBADEN

AB 29.09.06
REGIE: TOBIAS MATERNA | DRAMATURGIE: CAROLA HANNUSCH
BÜHNE & KOSTÜM : TILL KUHNERT | FOTO: MARTINKAUFHOLD.DE

es spielen:

Werther: Florian Thunemann, Lotte / Fräulein von B.: Eva-Maria Damasko, Albert / Gesandter: Sebastian Münster (Tobias Randel), Carl / Der verrückte Heinrich: Michael Birnbaum

Presse:

(…) die Inszenierung ist eine sehr lebendige. Erstaunlich, wie frisch, (…), der alte Text noch heute funktioniert. (…) Ein schönes Paar. Eva-Maria-Damasko und Florian Thunemann. Neu im Ensemble packen beide mit großer Passion ihre Rollen an. (…) Höflich und korrekt in Haltung und Gestus ist Sebastian Münster souverän ein bewusster Standarttänzer, der sich für seinen einmal unkontrollierten Ausreißer an Eifersucht (Niesanfall) Szenenapplaus verdient.

Wiesbadener Kurier, 31.10.2006

Die gelungene Bühnenbearbeitung des Briefromans ‚Die Leiden des jungen Werther’ von Johann Wolfgang Goethe durch Tobias Materna (Regie) und Carola Hannusch (Dramaturgie) für die Spielstätte Wartburg (…). Alles Schwärmen, alles Fühlen gießt sich hinein in diese Liebe, die Florian Thunemann im selben Moment anrührend zart und verzweifelt fordernd malt. Er ist verrückt, spielerisch, jung und wild, aber ebenso von fragiler Introvertiertheit und selbstquälerischen Gedanken.

Main-Echo, 1.11.2006

(…) Man schaut dem munteren Spiel der vier Darsteller gerne zu.

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 31.10.2006

the prisoner’s dilemma 2006

THE PRISONER’S DILEMMA
SCHAUSPIEL VON DAVID EDGAR
LANDESTHEATER TÜBINGEN | LANDRATSAMT
AB 24.03.06
REGIE: CLEMENS BECHTEL | DRAMATURGIE: INGE ZEPPENFELD
BÜHNE & KOSTÜM : TILL KUHNERT

es spielen: ulrike euen, ina fritsche, hubert harzer, annabelle leip, udo rau, urs rechn, anne schäfer, johannes schön, leif stawski, bernhard klasing, fritz matthiae

ein dilemma der gegenseitigen abhängigkeit zweier parteien bei einer schwierigen entscheidungsfindung rollt david edgar am fiktiven beispiel eines bürgerkrieges zwischen einem staat namens karkasien und der guerilla einer unterdrückten ethnisch-religiösen minderheit (drosdanien) aus. kulturelle identität, gleichberechtigung, verzicht auf terrormaßnahmen,international kontrollierte wahlen sowie wiedergutmachung von begangenem unrecht sind nur einige der strittigen verhandlungspunkte, bei denen oft ein einziges wort des verhandlungstextes das zünglein an der waage darstellt, von dem der zukünftige friede abhängt.

die zuschauer können das ringen um die lösung des konflikts mit allen fortschritten und rückschlägen im plenarsaal des neuen landratsamtes der stadt verfolgen. aber nicht nur dort: mit dem wechsel des räumlichen standorts, z.b. in die tiefgarage oder die fraktionsräume des gebäudes, werden sich immer wieder auch neue inhaltliche standpunkte ergeben. wer in so genannten spiel- und entscheidungsphasen die eigene fähigkeit zur konfliktlösung austestet, wird erleben, wie diese sich zur weiteren handlungsrealität des stückes verhält.

Ranta 2006

RANTA – TEHTÄVÄ ON USKOA
SCHAUSPIEL VON PAAVO WESTERBERG
AKSELI ENSEMBLE | KORAJAAMO HELSINKI
AB 11.01.06
REGIE: KALLE CHYDENIUS | DRAMATURGIE: PAAVO WESTERBERG
BÜHNE : TILL KUHNERT | MUSIK: ARTTU TAKALO | LICHT: MAX WIKSTRÖM

Es spielen: samuli edelmann | laura malmivaara | vilma melasniemi | juho milonoff | emmi pesonen | paavo westerberg

Physiotherapie Ravensburg 2005

DREILÄNDERPRAXIS RAVENSBURG
GESAMTGESTALTUNG EINER PHYSIOTHERAPIE
SEIT SEPTEMBER 05
ENTWURF: TILL KUHNERT | TISCHLEREI: ZUMHOLZ

Posted: November 3rd, 2010
Categories: alle Genre, alle Projekte, Innenarchitektur, Ravensburg
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Don Carlos 2005

DON CARLOS
SCHAUSPIEL VON FRIEDRICH SCHILLER
THEATER FREIBERG
AB 08.10.05
REGIE: MATTHIAS STRAUB | DRAMATURGIE: ROLAND DRESSER
BÜHNE & KOSTÜM & LICHT: TILL KUHNERT

es spielen: michael berger | sandrina nitschke | andreas merker | susanna voß | julia klawonn | thorsten köhler | andreas pannach | jürgen petereit | andreas kuznick | martin richter | conny grotsch

auf jeder stufe einer bühnentreppe 2 dreieckssäulen, die von aussen gesteuert immer wieder schnelle szenenwechsel und neue raum situationen ermöglichen

don carlos

Pinnow Innenausbau 2005

KÜCHE IN PINNOW/UCKERMARK
INNENRAUMGESTALTUNG EINER SCHEUNE
KÜCHE UND SOFA
AB MAI 05
ENTWURF UND BAU : TILL KUHNERT

Posted: November 2nd, 2010
Categories: alle Genre, alle Projekte, Innenarchitektur, Küche Pinnow
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Kiss me! 2005

KISS ME!
SCHAUSPIEL VON CHRIS CHIBNALL
THEATER BREMERHAVEN
AB 7. 10. 2005
REGIE: CLEMENS BECHTEL | DRAMATURGIE: ULRIKE BARNUSCH
BÜHNE: TILL KUHNERT | KOSTÜME CARO VOLLES

es spielen: christine dorner | floriane kleinpaß | rolf bach | roberto widmer

10 Gebote 2005

10  GEBOTE
STAATSTHEATER OLDENBURG
AB 10.5.2005
CHOREOGRAPHIE: MARIANELA BOÁN | RONI HARVER UND GUY WEIZMAN | KEVIN O’DAY
MARTIN STIEFERMANN | JOHANNES WIELAND | VERENA WEISS | GREGOR ZÖLLIG
LICHT: M. WIKSTRÖM | FOTO: J. LANDSBERG | BÜHNE: T. KUHNERT | KOSTÜM: H. KEINAT

es tanzen maura morales, jonathan buckels, efrat stempler, lisa gropp, sita ostheimer, antje rose, vit barták, andreas etter, damian gmür

ein säulenrund umschließt bühne und zuschauerraum. eine box verwandelt sich von gebot zu gebot. ein kathedraler raum, ein tempel, ein walfischbauch

mit dem abend über die zehn gebote wurden die 7. internationalen ballett tage am oldenburgischen staatstheater eröffnet.

Memotrip 2004

MEMOTRIP
EIN TANZHÖRSPIEL DER MS-SCHRITTMACHER
DOCK 11 | STAATSTHEATER OLDENBURG
AB 6.11.2004
CHOREOGRAPHIE: M. STIEFERMANN | DRAMATURGIE: E. STEMPLER | LICHT: M. WIKSTRÖM
TEXT: M. WITTEKINDT | HÖRSPIEL: C. KALKOWSKI | BÜHNE: T. KUHNERT | FOTO: A. ETTER

Trailer zu Memotrip

ein tanzstück in einem plexiglas-labyrinth

„memotrip“ ist die fortführung des tanz-hörspiels „das lewskow-manuskript“. hier versucht protagonist levi, sich an einen für ihn existentiell wichtigen begriff zu erinnern. doch um auf diesen begriff zu kommen, muss er zunächst eine bestimmte methode des erinnerns, die in der antike gebräuchliche mnemonik, rekonstruieren, welche seinem gedächtnis ebenfalls abhanden gekommen ist. die zuschauer erhalten auch bei „memotrip“ kopfhörer, über die sie ein hörspiel hören, während gleichzeitig die tänzer auf der bühne darstellen, was im kopf des erzählers vor sich geht. so werden die sinneswahrnehmungen zunächst isoliert aufgenommen, erst der zuschauer und zuhörer kombiniert die optischen und akustischen eindrücke.

das Lewskow-Manuskript 2004

DAS LEWSKOW-MANUSKRIPT
EIN TANZHÖRSPIEL DER MS-SCHRITTMACHER
DOCK 11 BERLIN | OLDENBURGER STAATSTHEATER
AB 06.11.2004
CHOREOGRAPHIE: M.STIEFERMANN | BÜHNE & KOSTÜM: T. KUHNERT
LICHT: M. WIKSTRÖM | TEXT: M. WITTEKINDT | HÖRSPIEL: C. KALKOWSKI

in einem plexiglasraum zwischen zwei polen schwirren 7 tänzer wie gedanken im hirn des erzählers. der zuschauer wird mit kopfhörern isoliert und sieht in der spieglung der wände sich, im innenraum die tänzer und die zuschauer gegenüber.

es war einmal… 2004

ES WAR EINMAL…
EIN MÄRCHENBALLETT ZU MUSIK VON J.OFFENBACH UND LEPO SUMERA
STAATSOPER HANNOVER
AB 22.10.2004
CHOREOGRAPHIE: STEPHAN THOSS | DRAMATURGIE: ANJA VON WITZLER
BÜHNE: TILL KUHNERT | KOSTÜM: CARMEN SALOMON

ein raum im wirbel der grimmschen märchen. ein mann kehrt in seine märchenwelt zurück – aber in dessen erinnerung haben sich verschiedene handlungen und ihre personen kräftig durchmischt. was passiert mit der königstochter, wenn dornröschen sich mit schneewittchen um den froschkönig streitet…?
das emotionale echo, das die botschaft der märchen auslösen kann, beschreiben die tänzer zu der musik von lepo sumera im zweiten teil des abends.