Alle Projekte zum Thema ‘Tobias Materna’

sein oder nicht sein 2010

SEIN ODER NICHT SEIN
SCHAUSPIEL NACH DEM FILM VON ERNST LUBITSCH
LANDESTHEATER COBURG
AB 10.12.2010
REGIE: TOBIAS MATERNA | BÜHNE UND KOSTÜM: TILL KUHNERT
DRAMARTURGIE: GEORG MELLERT | FOTO: JULIE KNOTH / MARGARETA GULICH

es spielen:

Niklaus Scheibli, Ines Lutz, Helmut Jakobi, Vivian Frey, Sönke Schnitzer, Thomas Straus, Kathrin Molsberger, Frederik Leberle, Stephan Mertl, Nils Liebscher, Sebastian Pass, Statisterie des Landestheaters

Offenen Zweierbeziehung 2009

OFFENE ZWEIERBEZIEHUNG
SCHAUSPIEL VON FRANKA RAMEN UND DARIO FO
STAATSTHEATER WIESBADEN
AB 27.09.2009
REGIE: TOBIAS MATERNA | DRAMATURGIE: ANIKA BARDOS
BÜHNE UND KOSTÜM : TILL KUHNERT

Trailer zu Offenen Zweierbeziehung

es spielen: Wolfgang Böhm und Franziska Werner

Presse:

Der Regisseur und seine beiden Darsteller setzen auf das pralle Schauspielertheater mit all seinen Facetten. Diesem Anspruch genügt Wolfgang Böhm in vollem Umfang – vor allem wenn es einmal leise wird, hat er seine stärksten Momente. Auf der [Bühne] ist immer jede Menge los: Den Wortkaskaden der Protagonisten entsprechen die Feuerwerksraketen, die Materna mit seinen Einfällen abfeuert: Gesangseinlagen und Videoeinspielungen, immer wieder öffnen sich zwei Kisten auf der Spielfläche und lassen Überraschendes frei. Der Klamauk hat Methode: Denn bei aller Ernsthaftigkeit des Stoffes einer kaputten Beziehung in einer ungerechten Gesellschaft sind wir – und da ist der Regisseur ganz nah am Konzept der beiden Autoren – im Spiel, im Theater. Großer Beifall am Schluss für einen Theaterabend, der das Zeug zum Kult hat.Wiesbadener Kurier/ Wiesbadener Tagblatt, 29.09.2009

Das erste und letzte Wort hat [Franziska Werner] sie. Als Erzählerin schaltet sie frei mit Zeit, Raum, Auftritten und lässt die Realität sogar im Zeitraffer zurücklaufen, um sie nochmal anders durchzuspielen. Der Rest in Sachen täglicher Beziehungswahnsinn ist: rasende Wortwechsel, komische Aus-der-Rolle-Treten, ein Anti-Anmach-Video für Pärchenclubs, Parodien auf unser aller Körpersprache und sonstige Macken. Was bleibt, ist ein Loblied auf die Mutter aller Reproduktionsmittel: die Frau.Frankfurter Neue Presse, 29.09.2009

In dieser ‚Offenen Zweierbeziehung‘ verwandelt sich das Drama zur Farce, mutiert die Tragödie der Strindberg-Ehe zur fröhlichen Clownerie. Tobias Maternas Wiesbadener Inszenierung gibt dem Affen reichlich Zucker. In dem hölzernen Gitterkasten, den Till Kuhnert auf die Bühne der Wartburg gesetzt hat, brillieren Franziska Werner und Wolfgang Böhm als Erzkomödianten, denen man eine knappe Stunde lang nicht anmerkt, dass hinter dem Geblödel die harte Arbeit des perfekten Slapstick-Timings steckt. In Renate Chotjewitz-Häfners sehr frei übersetzter deutscher Fassung werden zudem Songs eingestreut, mal live, mal mit Playback gesungen. Der perfekt und routiniert abgespulte Spaß hat das Zeug zum Kassenschlager.Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.09.2009

Irre Komisch. Man kommt aus dem Lachen nicht mehr raus. Das Stück von Franca Rame und Dario Fo aus den 80ern hat in der Wartburg, turbulent intelligent inszeniert von Tobias Materna, nichts von seiner Frische verloren. Sie fetzen sich, zerdeppern Geschirr, knallen Türen ins Gesicht bis Blut fließt. Zur Freude des begeisterten Publikums. Dass dieser kurzweilige Abend zum ungetrübten Theatervergnügen wird, liegt vor allem an den beiden überwältigenden Schauspielern. Franziska Werner und Wolfgang Böhm sind fantastisch, schlagkräftig, hinreißend witzig, ungeheuer präsent. Die reine Wonne. Wertung: TOLLBild, 30.09.2009

Es ist ein Tollhaus, aber nicht aus dem Stegreif, sondern aus dem Vergnügen an einem perfekt gestalteten Ablauf gebaut. Regisseur Tobias Materna führt seine Darsteller wie durch eine Choreografie. Jede Handbewegung erreicht etwas und wenn es nur der nächste Galgenstrick ist. Jeder Blick ist pure Komödie, reinste Unschuld, schönste Rechthaberei. [Franziska] Werner und [Wolfgang] Böhm müssen ihren Spaß haben, aber er kann nicht so groß sein, wie der auf der Zuschauertribüne.Frankfurter Rundschau, 01.10.2009

Dazwischen (…) 75 Minuten Rosenkrieg vom Feinsten. Von unterschwelligen Vorwürfen über offene Feindschaft bis hin zu Handgreiflichkeiten reicht die Palette, die Antonia und ihr Mann in dem riesigen Laufstall (Bühne Till Kuhnert) zum Besten geben. Ein Kampf der Giganten. Ein Feuerwerk an Slapstick-Einlagen, das vom ersten Moment an zündet. Regisseur Tobias Materna hat nicht lange herumprobiert. Sondern diesen Klassiker ein bisschen auf Zeitgeist gebürstet und einfach auf seinen zeitlosen Gehalt vertraut. Er hat gut daran getan. Was aber dieses intensive Zwei-Personen-Stück zu einem echten Hingucker macht, sind die Schauspieler Franziska Werner und Wolfgang Böhm, die in ihren Rollen mehr als aufgehen. Manchmal schon hart an der Grenze zum Boulevard scheppern sie auf der Straße zwischen Komik und Satire entlang. Und verlieren auch die leisen Momente nicht aus den Augen.Main-Echo, 10.10.2009

die Probe 2008

DIE PROBE
SCHAUSPIEL VON LUKAS BÄRFUSS
STAATSTHEATER WIESBADEN

AB 11.01.08
REGIE: TOBIAS MATERNA | DRAMATURGIE: DAGMAR BORMANN
BÜHNE UND KOSTÜM : TILL KUHNERT | MUSIK: TIMO WILLECKE | FOTO: LENA OBST

es spielen:  Sebastian Muskalla, Franz Nagler, Wolfgang Böhm, Katalyn Bohn, Gabriele Köstler

die Leiden des jungen Werthers 2006

DIE LEIDEN DES JUNGEN WERTHERS
SCHAUSPIEL NACH DEM BRIEFROMAN VON JOHANN WOLFGANG GOETHE
STAATSTHEATER WIESBADEN

AB 29.09.06
REGIE: TOBIAS MATERNA | DRAMATURGIE: CAROLA HANNUSCH
BÜHNE & KOSTÜM : TILL KUHNERT | FOTO: MARTINKAUFHOLD.DE

es spielen:

Werther: Florian Thunemann, Lotte / Fräulein von B.: Eva-Maria Damasko, Albert / Gesandter: Sebastian Münster (Tobias Randel), Carl / Der verrückte Heinrich: Michael Birnbaum

Presse:

(…) die Inszenierung ist eine sehr lebendige. Erstaunlich, wie frisch, (…), der alte Text noch heute funktioniert. (…) Ein schönes Paar. Eva-Maria-Damasko und Florian Thunemann. Neu im Ensemble packen beide mit großer Passion ihre Rollen an. (…) Höflich und korrekt in Haltung und Gestus ist Sebastian Münster souverän ein bewusster Standarttänzer, der sich für seinen einmal unkontrollierten Ausreißer an Eifersucht (Niesanfall) Szenenapplaus verdient.

Wiesbadener Kurier, 31.10.2006

Die gelungene Bühnenbearbeitung des Briefromans ‚Die Leiden des jungen Werther’ von Johann Wolfgang Goethe durch Tobias Materna (Regie) und Carola Hannusch (Dramaturgie) für die Spielstätte Wartburg (…). Alles Schwärmen, alles Fühlen gießt sich hinein in diese Liebe, die Florian Thunemann im selben Moment anrührend zart und verzweifelt fordernd malt. Er ist verrückt, spielerisch, jung und wild, aber ebenso von fragiler Introvertiertheit und selbstquälerischen Gedanken.

Main-Echo, 1.11.2006

(…) Man schaut dem munteren Spiel der vier Darsteller gerne zu.

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 31.10.2006