Alle Projekte zum Thema ‘Off Theater’

vom Enden der Dinge 2008

VOM ENDEN DER DINGE
TANZABEND VON FELIX LANDERER
COMEDIA FUTURA IN DER EISFABRIK HANNOVER

AB 30. 05. 2008
CHOREOGRAPHIE: FELIX LANDERER | DRAMATURGIE: PETER PIONTEK
BÜHNE: TILL KUHNERT | KOSTÜM: SABINE MECH

Trailer zu vom Enden der Dinge

es tanzen: Henrik Kaalund, Armando Morais, Anja Spitzer, Katharina Wunderlich

Wie schnell ändern sich Gefühle? Was bewirken Nostalgie, Wehmut und Reue, und wann ist ein Gefühl durchlebt? Warum scheint das Glück so flüchtig und Trauer zeitlich so unbegrenzt? Was bedeutet Ewigkeit und sich verewigen wollen? Wieso träumen wir von der Unendlichkeit, zum Beispiel von der ewigen Liebe? In welchen Momenten wünschen wir uns die Zeit anhalten zu können? Und warum zerrinnen uns diese Momente, sobald wir versuchen sie festzuhalten? Wenn alles vergänglich ist, sind wir dann nicht aufgefordert, so intensiv wie möglich im hier und jetzt zu leben? Oder anders gefragt: Wie lebt es sich mit dem Tod vor Augen? Was verändert sich, wenn die uns verbleibende Zeit greifbar und konkret wird?

„Vom Enden der Dinge“ bewegt sich zwischen diesen Fragen und versucht gefühlte Zeitlosigkeit mit dem kontinuierlichen Prozess des Vergehens zu kontrastieren.

Up to 70 cm 2007

UP TO 70 CM
TANZABEND VON FELIX LANDERER
COMEDIA FUTURA IN DER EISFABRIK HANNOVER

AB 30. 06. 2007
CHOREOGRAPHIE: FELIX LANDERER | DRAMATURGIE: PETER PIONTEK
BÜHNE: TILL KUHNERT | MUSIK: JAN MÜLLER

Trailer zu up to 70 cm

es tanzen: Henrik Kaalund, Armando Morais, Anja Spitzer, Katharina Wunderlich

“Don’t stand so close to me”, sang The Police einst. Und genau darum gehts in ‚UP TO 70 CM‘: Kann man den Raum einer anderen Person betreten, wann wird uns Nähe unangenehm, wann wird sie unerträglich? Und wie erkennt man seine Grenzen und die anderer?

Felix Landerers Choreografie befaßt sich mit undefinierten persönlichen Grenzen und kulturell verankerten Intimsphären, deren Einhaltung, Ausdehnung und Verletzung. Sie handelt von zuviel Nähe, von Freiräumen, von menschlichen Verhaltensmustern und Befindlichkeiten, die sich daraus ergeben.

Vier Tänzer, Live-Musik, ein paar Tische und Projektionen genügen Felix Landerer für sein exemplarisches Stück über das menschliche Miteinander

Memotrip 2004

MEMOTRIP
EIN TANZHÖRSPIEL DER MS-SCHRITTMACHER
DOCK 11 | STAATSTHEATER OLDENBURG
AB 6.11.2004
CHOREOGRAPHIE: M. STIEFERMANN | DRAMATURGIE: E. STEMPLER | LICHT: M. WIKSTRÖM
TEXT: M. WITTEKINDT | HÖRSPIEL: C. KALKOWSKI | BÜHNE: T. KUHNERT | FOTO: A. ETTER

Trailer zu Memotrip

ein tanzstück in einem plexiglas-labyrinth

„memotrip“ ist die fortführung des tanz-hörspiels „das lewskow-manuskript“. hier versucht protagonist levi, sich an einen für ihn existentiell wichtigen begriff zu erinnern. doch um auf diesen begriff zu kommen, muss er zunächst eine bestimmte methode des erinnerns, die in der antike gebräuchliche mnemonik, rekonstruieren, welche seinem gedächtnis ebenfalls abhanden gekommen ist. die zuschauer erhalten auch bei „memotrip“ kopfhörer, über die sie ein hörspiel hören, während gleichzeitig die tänzer auf der bühne darstellen, was im kopf des erzählers vor sich geht. so werden die sinneswahrnehmungen zunächst isoliert aufgenommen, erst der zuschauer und zuhörer kombiniert die optischen und akustischen eindrücke.

das Lewskow-Manuskript 2004

DAS LEWSKOW-MANUSKRIPT
EIN TANZHÖRSPIEL DER MS-SCHRITTMACHER
DOCK 11 BERLIN | OLDENBURGER STAATSTHEATER
AB 06.11.2004
CHOREOGRAPHIE: M.STIEFERMANN | BÜHNE & KOSTÜM: T. KUHNERT
LICHT: M. WIKSTRÖM | TEXT: M. WITTEKINDT | HÖRSPIEL: C. KALKOWSKI

in einem plexiglasraum zwischen zwei polen schwirren 7 tänzer wie gedanken im hirn des erzählers. der zuschauer wird mit kopfhörern isoliert und sieht in der spieglung der wände sich, im innenraum die tänzer und die zuschauer gegenüber.

es war einmal… 2004

ES WAR EINMAL…
EIN MÄRCHENBALLETT ZU MUSIK VON J.OFFENBACH UND LEPO SUMERA
STAATSOPER HANNOVER
AB 22.10.2004
CHOREOGRAPHIE: STEPHAN THOSS | DRAMATURGIE: ANJA VON WITZLER
BÜHNE: TILL KUHNERT | KOSTÜM: CARMEN SALOMON

ein raum im wirbel der grimmschen märchen. ein mann kehrt in seine märchenwelt zurück – aber in dessen erinnerung haben sich verschiedene handlungen und ihre personen kräftig durchmischt. was passiert mit der königstochter, wenn dornröschen sich mit schneewittchen um den froschkönig streitet…?
das emotionale echo, das die botschaft der märchen auslösen kann, beschreiben die tänzer zu der musik von lepo sumera im zweiten teil des abends.

In ferne Süden 2002

IN FERNE SÜDEN
TANZSTÜCK ZUM THEMA FERIEN
DOCK 11 BERLIN | STAATSTHEATER OLDENBURG
AB 16.11.2002
CHOREOGRAPH: MARTIN STIEFERMANN | DRAMATURGIE: ANJA DIRKS
BÜHNE: TILL KUHNERT | KOSTÜME: NINA KRAMER | LICHT: KLAUS DUST

mit Essen spielt man nicht 2002

MIT ESSEN SPIELT MAN NICHT
EIN TANZSTÜCK ZUM THEMA TIERLIEBE
DOCK 11 BERLIN | STAATSTHEATER OLDENBURG
AB 12.01.2002
CHOREOGRAPHIE: MARTIN STIEFERMANN | BÜHNE: TILL KUHNERT
KOSTÜM: ALEXANDER AMBITE | LICHT: KLAUS DUST

aus 6 tiertransportkisten klappen wohnraumabschnitte von 6 verschiedenen tierliebhabern

wenn die Seele wackelt 2000

WENN DIE SEELE WACKELT
TANZSTÜCK ZUM THEMA ZWANGSNEUROSEN
DOCK 11 BERLIN
AB 21.10.2000
CHOREOGRAPHIE: MARTIN STIEFERMANN | BÜHNE: TILL KUHNERT
KOSTÜME: BIRGIT WENTSCH | MUSIK: TITO TOBLERONE | LICHT: KLAUS DUST

4 mal 4 metallplatte, an den 4 seiten 16 achsen, auf denen jeweils 16 plexiglas-würfel stehen – ein system, das langsam zusammenbricht

Geburt der Jugend 1997

GEBURT DER JUGEND
SCHAUSPIEL VON ARNOLD BRONNEN
THEATER IM BALLSAAL BONN
AB 11.03. 97
REGIE: TILMANN NEUFFER
BÜHNE UND KOSTÜM : TILL KUHNERT